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Edelweiß e.V.
 

Frauenfahrt 2012 nach Wernigerode

Am 1. September 2012 fand unsere alljährlich stattfindende Frauenfahrt statt. Unser Reiseziel war diesmal Wernigerode im Harz.
Treffpunkt und Abfahrtszeit war 6:30 Uhr. Bei wechselhaftem Wetter ging es pünktlich (innerhalb des akademischen Viertels) mit dem Bus von Martin Reisen von Sundremda Richtung Harz.
Im Bus begrüßte uns diesmal nicht Anja Herzer, die auf einer anderen Tour war, sondern Simone Körner und der Busfahrer, der kurzfristig für einen erkrankten Kollegen eingesprungen war. Simone erklärte noch mal kurz den geplanten Tages und Reiseablauf. Bei Erfurt hatten wir eine kleine Umleitung zu fahren, aber das tat der Stimmung im Bus keinen Abbruch. Es wurde geschwatzt, getrunken und auch so mancher versuchte zu schlafen. Unsere erste kurze Rast hatten wir auf der A38 bei Nordhausen, dann ging es per Landstraße über /durch den Harz. Auf unserer Tour mussten wir an Bahnübergängen der nostalgischen Harzerbahn mit Dampflok den Vorrang lassen. Eine kurze Weile begleitete uns diese Bahn und einige Mitinsassen (im Bus, nicht im Knast) konnten berichten, dass man sich da nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollte, wenn man nicht schwarze Nasen haben wollte. Dabei kam es auch zum Vergleich mit einem Zeltfasching. Nach beschaulicher Fahrt durch die Ortschaften des Harzes und auf engen gewundenen Straßen kamen wir fast pünktlich auf dem Parkplatz in Wernigerode an. Hier erwartete uns schon ein sehr netter Stadtführer. Auf unserem Weg vom äußeren Stadttor im Nordosten zum Westerntorturm im Westen der Stadt sahen wir viele einmalige historische Gebäude, Höfe, Schmiedemuseum (heute viele Geschäfte) und hörten Anekdoten. Am Marktplatz fanden gerade einige Hochzeiten statt und unweit davon am Haus einer Buchhandlung befand sich ein Glockenspiel, das wir 5 Minuten nach 12 auch hören konnten. Wer sich jetzt wegen der Uhrzeit wundert, dem sei gesagt, dass der Besitzer des Spiels die Glocken nicht zur gleichen Zeit wie die Kirchenglocken ertönen lassen wollte. Auf der anderen Straßenseite erzählte uns der Stadtführer, dass auf Grund der engen Gassen es im Mittelalter zu Bränden kam, die ganze Straßenzüge vernichteten. So passierte es auch im Jahre ca.1700. Nur ein Haus blieb stehen. Das war die Schenke. Und da auch schon früher die Feuerwehr ihren Durst, am besten in der Gemeinschaft, gelöscht haben, musste dieses Haus zuerst gelöscht werden. Nach gut 2 Stunden verabschiedete sich unser Stadtführer dann wieder am Markt Die Zeit war sehr interessant und lehrreich gewesen, aber nun hatten wir Hunger. Da jetzt Freizeit angesagt war, entschlossen sich einige hoch zum Schloss zu fahren, andere um einen Einkaufsbummel zu machen und andere wollten sich doch erstmal um ihr leibliches Wohl kümmern. Da Das Wetter sonnig aber windig war, konnte man sich im Schatten nur mit Jacke aufhalten, aber die Gaststätten und Kaffees boten auch Plätze für innen an. Wer aber die Lebendigkeit der Stadt erleben wollte, nutzte die zahlreichen Möglichkeiten draußen zu sitzen und zu entspannen. Noch ein Bummel durch die Stadt, dann mussten wir auch schon zum Parkplatz, um unseren Bus pünktlich zu erreichen. Leider hatten einige ihre Uhr verlegt, so dass wir diesmal mit über einer halben Stunde Verspätung zu unserem nächsten Ziel aufbrachen. Diesmal nahmen wir eine andere Route für die Fahrt nach Thüringen. Die Gaststätte in Griesheim war unser Ziel. Dort nahmen wir unser schon vorbestelltes Abendessen ein, bevor es dann endgültig zurück nach Sundremda ging. Ein schöner und erlebnisreicher Tag ging zu Ende und wie schon der norddeutsche Heimatdichter Hermann Löns im Jahr 1909 über Wernigerode schrieb, kann ich mich dem nur anschließen. „Alle Städte den Harz hinauf, den Harz hinab, haben ihre Schätze und Kostbarkeiten; keine aber ist so reich und bunt wie Wernigerode. Alles ist da, was das Herz begehrt, lustiges Leben und träumerische Stille, städtische Eleganz und dörfliche Einfachheit, flutender Fremdenverkehr und feststehende Eigenart, neue Bauart und alte Architektur; sie ist die Stadt der bunten Gegensätze, die zu einer stimmungsvollen Einheitlichkeit verschmolzen sind.“

PS: Wer in einer Gemeinschaft ist, ist nicht alleine- mit allen Vor- und Nachteilen.

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