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Sundremdaer Feuerwehrverein on Tour

Der Feuerwehrverein auf Abenteuerurlaub, oder wie aus der Vereinsfahrt eine 4-Busse-Tour wurde...

Es geht nicht einfach, nicht normal und vor allem nicht langweilig- jeder, der schon länger mit uns unterwegs ist, weiß das. Wenn die Sundremdaer einmal losgelassen sind, stellen sie alles auf den Kopf
Noch relativ "normal" startete die diesjährige Vereinsfahrt des Feuerwehrvereins Sundremda e.V. am 14. Juni 2014 nach München um 4.30 Uhr morgens. Während andere zu dieser Zeit noch schlafen, ließen wir es uns nicht nehmen ein kleines Sektfrühstück bzw. Frühschoppen zu starten.

Während dem ein oder anderen dann doch mal kurz die Augen zufielen, rollten wir relativ ereignislos bis kurz nach Bamberg. Doch dann gab es plötzlich einen lauten Knall, der sogar den Letzten aus dem Tiefschlaf riss. Der Bus schlingerte kurz, wurde jedoch schnell wieder unter Kontrolle gebracht und die Passagiere auf der letzten Bank konnten noch dem in Fetzen gerissenen Reifen nachwinken. Holpernd wurde der Bus dann sofort auf dem Standstreifen gestoppt. Der Schreck war allen in die Glieder gefahren, denn jedem war klar, dass dies auch wesentlich schlimmer hätte ausgehen können. Da die Gefahr eines Auffahrunfalles bestand, wurde beschlossen den Bus besser zu verlassen und in einem Sicherheitsabstand auf dem Grünstreifen zu warten. Und Sundremda wäre nicht Sundremda, hätten wir nicht auch eine Kiste Bier und einige Sektflaschen mit aus dem Bus evakuiert. So wird auch die längste Wartezeit kurzweilig.

Es dauerte auch nicht lange, da hielte ein fremder Reisebus vor uns auf dem Standstreifen und fragte ob er zumindest die Reisegruppe bis zu dem nächste, doch mehr Sicherheit bietenden Rastplatz, mitnehmen sollte. Und dann sagt nochmal einer, man kann nicht zu dreißigst auf der Autobahn trampen. Schnell stiegen wir also inklusive unseres "Gepäcks" zu einer Reisegruppe, die auf dem Weg nach Regensburg war dazu. Sicherlich braucht man nicht zu erwähnen, dass wir auf dem kurzen Stück ganz schön Leben in die Bude brachten!
Durch einen erleichterten Busfahrer sicher auf dem nächsten Rastplatz abgesetzt, machten wir es uns dort erst einmal gemütlich und steckten unser neues Revier ab. Als dann auch hier langsam die Vorräte zu Neige gingen, nahte endlich die Rettung- ein Busunternehmen aus Bamberg hatte sich kurzfristig bereit erklärt uns weiter bis nach München zu bringen.

Dort kamen wir dann auch ohne weitere Zwischenfälle mit ca. 1,5 Stunden Verspätung an der Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr München an. Die nahmen die Verzögerung locker ("Wenn´s da san, san´s da!") und begrüßten uns sehr herzlich. Anschließend führte uns Rafael, der schon seit 12 Jahren Brandschützer bei der BF München ist, durch das komplette Areal der Wache und der angeschlossenen Feuerwehrschule. So mancher war ganz sprachlos ob der üppigen Technikausstattung und der gegebenen Trainingsmöglichkeiten. Rege wurde über technische Details und persönliche Schutzausrüstung diskutiert und sich Anregungen für die eigene Feuerwehr geholt. Auch wurde viel über lustige Anekdoten aus dem Alltag des Berufsfeuerwehrmannes gelacht.

Nach der Führung blieb nur eine kurze Verschnaufpause in der wir auf unseren Ersatzbus aus der Heimat warteten, der auch wieder unsere Busfahrer zu uns brachte. Flugs ging es quer durch die Stadt zum Olympiapark in dem uns bereits die nächste Führung erwartete. Diese startete jedoch mit einer kurzen Tour in einer Tschu-Tschu-Bahn, was uns eine kurze Erholung ermöglichte. Weiter gings mit der Erkundung des Olympiastadions (inklusive der ehemaligen Umkleiden der Spieler vom FC Bayern und TSV 1860 München), der Olympiahalle und der Olympiaschwimmhalle. Hierbei lernten wir viel über die außergewöhnliche Architektur der Gebäude sowie das Konzept des Olympiaparkes und der Olympischen Spiele von 1972. Alle waren sich einig, dass in Zeiten der Olympischen Spiele von Sotschi oder der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, ein so nachhaltiges Konzept dringend wieder notwendig wäre. Zum krönenden Abschluss der Tour, fuhren wir noch auf den Olympiaturm hinauf und bestaunten die Millionenstadt von oben. Die Höhe und der Aufzug ließen dabei so manch Einem die Knie ganz weich werden.

Gegen späten Nachmittag traten wir dann wieder die Heimreise an. Zur Stärkung, die sich jeder an diesem Tag redlich verdient hatte, kehrten wir bei Ingolstadt in das "Wirtshaus zum Pauli" ein. Dort wurden wir zum Glück schon erwartet und konnten nach kurzer Wartezeit unseren Regenerationsprozess starten. Satt und glücklich gings dann weiter Richtung Heimat und während der Busfahrt wurde noch viel gelacht, erzählt und getrunken. Kurz nach Mitternacht kehrten die tapferen Feuerwehrmänner und -frauen und ihr Begleittrupp hundemüde wieder heim nach Sundremda.

An dieser Stelle sei noch einmal ganz herzlich unseren Busfahrern und unserem, sowie den einspringenden Busunternehmen gedankt, die uns trotz der Schwierigkeiten sicher, so schnell wie möglich und vor allem gesund wieder heim brachten. Des Weiteren ein riesiges Dankeschön an Rafael und die BF München für die Führung, sowie an Sandra für die Organisation. Vielen Dank auch an alle Vereinsmitglieder und Mitreisenden für eure Coolness und Flexibilität!
So was darf gerne wiederholt werden- nur das nächste Mal vielleicht mit etwas weniger Aufregung

Der Vorstand des Feuerwehrvereins Sundremda e.V.


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